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16.08.2019
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Taxizentralen - Daten und Fakten über Services, Markt und wirtschaftliche Bedeutung

Die 24/7-Servicedienstleister an 365 Tagen im Jahr

Die rund 700 Taxizentralen in Deutschland sind das Bindeglied zwischen dem Fahrgast und dem Fahrer auf der Straße. Sie sind Ansprechpartner bei allen Fragen der Fahrgäste und Servicedienstleister für die Unternehmer. Taxizentralen übernehmen neben der Vermittlung von Taxifahrten eine Vielzahl von Service-Aufgaben.

Dies zum Beispiel stellen die Taxizentralen sicher:

Mehrsprachiges Callcenter-Personal

Rund um die Uhr kürzeste Telefon-Wartezeiten durch intelligente TK-Lösungen.

Alternative Bestellmöglichkeiten wie Autobooking per Knopfdruck, Online-Bestellung, Taxi Deutschland Bestell-App, Facebook Taxi Messenger, WhatsApp-Taxi für Smartphones

GPS/GPRS-gestützte Auftragsvermittlung

Organisation von Personen-/ Sachtransporten, Flughafentransfers, Einkaufsfahrten, Schülerfahrten, Krankenfahrten, Event-Shuttlediensten, eiligen Medikamenten-/ Bluttransporten, KFZ-Überführungen, Fahrzeuglotsen u.v.m.

  • Schienenersatzverkehr, beispielsweise für die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) und die Deutsche Bahn
  • Chipkartenfahrten für Menschen mit Behinderungen im Auftrag des Beförderungsdienstes der Stadt, beispielsweise in Frankfurt
  • Hauseigene Gutscheine, Voucher und umweltfreundliche Kundenkarten
  • Akzeptanz aller gängigen Kredit- und EC-Karten (Maestro), auch kontaktlos
  • Paypal-Zahlung via App Taxi Deutschland
  • Rechnungsfahrten nach Vereinbarung: elektronische Buchung und transparente Rechnungsstellung, auf Wunsch mit Start-/Zieladresse und Kostenstelle


Umweltfreundliches Flottenmanagement

Die Taxivermittlung ist moderner und umweltfreundlicher, als vielen bekannt ist. Die Digitalisierung ist im Taxi seit der Jahrtausendwende Standard. Machine-to-Machine-Vermittlung löst Fahraufträge digital aus, auf Basis von GPS im Taxi minimiert die Software Wartezeiten und Anfahrtswege. Leerfahrten und Standzeiten sind logischerweise die Ausnahme, Hauptlastpunkte stets bestens bedient. In Frankfurt wartet ein Fahrgast im Normalfall nur 3-5 Minuten auf ein Taxi.

Umweltschonend sind nicht Gelegenheitsfahrer in Privatfahrzeugen, sondern Profi-Fahrzeuge im 24/7-Betrieb. Taxiflotten in Deutschland sind nur 3-4 Jahre alt. Während Lobbyisten Mietwagen ohne Rückkehrpflicht fordern – eine Pflicht, die verhindert, dass herumkurvende Mietwagen die Innenstädte verschmutzen – fährt in Wiesbaden bereits eine komplette Taxiflotte aus effizienten Hybridfahrzeugen.

Marktdaten

  • Taxizentralen in Deutschland: rund 700 mit Tausenden Mitarbeitern
  • Taxifahrer in Deutschland: rund 255.000
  • Taxiunternehmer in Deutschland: rund 21.000 Kleinunternehmer, von denen die allermeisten nur ein Fahrzeug besitzen
  • Höchste Taxidichte in Deutschland:
 Hamburg, Bremen und Berlin
 (< 1.000 Einwohner pro Taxi)
  • Niedrigste Taxidichte in Deutschland:
 Thüringen
 (> 3.000 Einwohner pro Taxi)
  • Steuerabgaben und (Sozial-) Versicherungsaufkommen 2015: ca. 1,9 Milliarden Euro

Das Taxigewerbe zahlt seine Steuern und (Sozial-) Versicherungen im Inland. 20 Millionen werden als Gewerbesteuer, 104 Millionen als Einkommenssteuer, knapp über 200 Millionen als Lohnsteuer und 474 Millionen Euro als Umsatzsteuer abgeführt. Auch der Rentenversicherungsträger profitiert von der Wirtschaftskraft des Taxigewerbes: Mehr als eine halbe Milliarde Euro entrichten die Taxiunternehmen als Sozialversicherungsbeiträge.

Voraussetzungen P-Scheinprüfung und das PBefG für Taxifahrten

Alle P-Schein-Voraussetzungen sowie die wichtigen Elemente im PBefG für Taxifahrer, Taxiunternehmer und Taxi-Fahrgäste auf einen Blick.

Sicherheit kostet Geld. Wer in ein fremdes Auto einsteigt, vertraut Leben und Gesundheit dem Fahrer an. Kein Fahrgast kann Fahrer, Unternehmen und Fahrzeug vorher durchchecken. Darum lässt der Gesetzgeber dieses Geschäftsmodell bewusst nur nach definierten Standards zu. Ob die Beförderung online zustande kommt, ist dafür unerheblich. Wir erläutern hier die Hintergründe.

Kein P-Schein ohne Gesundheitsprüfung

Nicht jeder Führerscheinbesitzer ist geeignet, berufsmäßig Fahrgäste zu befördern. Führerscheinbesitzer müssen beispielsweise nicht regelmäßig zum Seh- oder Eignungstest. Fahrer mit P-Schein weisen ihre Eignung mit einer Gesundheitsprüfung durch Fachärzte nach. Für den P-Schein prüft die Behörde durch die fachärztliche Gesundheitsuntersuchung, dass ein Fahrer keinen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatte, weder Alkoholiker noch Epileptiker ist. Die Prüfung dient dem Verbraucherschutz. Ins Taxi setzen Sie schließlich Ihr Kind, wenn Sie es nicht selbst fahren können.

Kein P-Schein ohne behördliches Führungszeugnis

Das für den P-Schein erforderliche behördliche Führungszeugnis geht über ein privates Führungszeugnis (wie man es selbst bei den Behörden anfordern kann) deutlich hinaus. Ein privates – kein behördliches – Führungszeugnis führt Gewaltdelikte oder Sexualstraftaten, kleinere Geldstrafen und andere Strafen unter 90 Tagessätze nicht auf. Würde die Prüfung eines Fahrers lediglich auf Basis eines privaten Führungszeugnisses erfolgen, wäre die Eignung des Fahrers und somit die Sicherheit der Fahrgäste nicht vollständig gewährleistet.

Die Ortskundeprüfung

Uber fordert immer wieder die Abschaffung der Ortskundeprüfung mit der Begründung, dass diese durch Navigationssysteme überflüssig wird. Dabei kennen viele Fahrgäste oft nicht die korrekte Adresse. Für Transportwünsche wie „bringen Sie mich schnell ins nächste Krankenhaus“, „zur äthiopischen Botschaft“ oder zum „Frankfurter Hof“ sind Ortskenntnisse erforderlich. In Berlin gibt es doppelt und dreifach vergebene Straßennamen: Ein Navi trifft keine Auswahl. Räumliche Kenntnisse der Stadt – wie man über Hauptverbindungswege von einem Stadtteil in den anderen kommt oder eine Routenplanung aus Kenntnis heraus – kann kein Navi leisten. Zumal ein Navigationssystem ausfallen kann. Wer die Ortskundeprüfung abschaffen will, will Nichtwissen zum Standard erheben, um seine Fahrerbasis zu verbreitern. Die Prüfung ist in der Regel in wenigen Wochen erledigt. Die Ausbildung zum Taxifahrer ist damit keineswegs zu hart. Sie ist viel schneller erworben, als die meisten Ausbildungen in Deutschland.

Fahrzeugprüfung

Das PBefG fordert zur Sicherheit von Fahrer und Fahrgast eine jährliche HU-Fahrzeugkontrolle (Hauptuntersuchung). Fahrzeuge zur gewerblichen Personenbeförderung müssen also jährlich zum TÜV und immer dem aktuellen hohen Sicherheitsstandard entsprechen. Nur so erhalten sie eine Konzession.

Versicherung

In Deutschland gilt im automobilen Verkehr eine Versicherungspflicht, die dem Schutz des Geschädigten dient: Wer von einem anderen Verkehrsteilnehmer geschädigt wird, hat einen Direktanspruch und kann sich direkt an die Versicherung des Fahrzeughalters wenden. Bei gewerblicher Personenbeförderung gilt ein besonderer Tarif, der das höhere Risiko deckt. Darum ist die von Taxiunternehmen bereitgestellte Versicherung umfangreicher und bis zu achtmal teurer als eine, die private Fahrer abschließen. Privatfahrern, die für einen App-Anbieter fahren, droht die fristlose Kündigung ihrer Kfz-Haftpflicht, denn die geänderte Nutzungsart stellt für den Versicherer eine Gefahrenerhöhung dar.

Fahren ohne P-Schein? Hohe Ordnungs- und Strafgelder

Wer ohne P-Schein Fahrgäste in nicht genehmigten Fahrzeugen befördert, riskiert viel. Er erhält einen Punkt in Flensburg, ihm drohen Versicherungsprobleme und Wettbewerbsverfahren mit Taxifahrern.

Außerdem drohen bis zu 250.000 Euro Ordnungsgeld sowie ein Bußgeld, das bis zu 20.000 Euro je Fahrt betragen kann. An diesen sehr hohen Buß- und Ordnungsgeldern lässt sich ablesen, dass der Gesetzgeber die Bevölkerung vor illegalen Fahrdiensten schützen will. Aus gutem Grund, denn wer in ein Auto steigt, vertraut dem Fahrer Leib und Leben an. Die Fahrt muss sicher sein – auch wenn sie nur zehn Minuten dauert.

Gut zu wissen: Bußgeldbescheide über 200 Euro werden im Gewerbezentralregister erfasst. Will man sich später einmal selbständig machen, drohen weitere Probleme. Riskant ist das Fahren ohne P-Schein natürlich auch wegen eines möglichen Führerscheinentzugs. Wegen all dieser Gründe hat die Stiftung Warentest darum von solchen Fahrten abgeraten.

Warum das PBefG Taxikonzessionen vorschreibt

Der Taxiservice ist per Definition Teil des ÖPNV und im Interesse der Öffentlichkeit stark reguliert. Mit einer Konzession erhalten Fahrer die Erlaubnis, einen Taxiservice anzubieten, sowie die Pflicht, diesen 24/7 zur Verfügung zu stellen. Behördlich festgesetzte Preise schützen Fahrgäste vor Wucher. Taxifahrer erwirtschaften sich ein Einkommen, welches bekanntermaßen nur knapp am Mindestlohn liegt. Die Gesellschaft hat sich gerade – zu Recht – auf diesen geeinigt. Taxifahrer mit Konzession unterliegen zudem einer Beförderungspflicht: Sie müssen jeden Fahrgast mitnehmen.

Tarifpflicht – der Sinn hinter festgesetzten Taxitarifen

Taxifahren hat der Gesetzgeber bewusst ohne Profit konzipiert. Dabei legen nicht Unternehmen, sondern Behörden einen Tarif fest: Rabatt und Preisaufschlag sind verboten. Solches Entkoppeln vom Markt finden manche altmodisch. Wie sieht es aber aus, wenn die Nachfrage den Preis bestimmt? Es war in New York City Silvester schon billiger, Helikopter zu fliegen, als mit Uber zu fahren. Bei Regen kann sich der Normalbürger in der Metropole keine Uber-Fahrt mehr leisten. Zudem sind ohne fixen Taxitarif umweltschädliche Flatrates möglich, die zu einer erheblichen Zunahme von Individualverkehr führen würden. Der Tarif sichert Verbrauchern die preiswerte Fahrt von A nach B – auch bei Regen oder zu Messezeiten.

Geht es auch ohne Konzessionen?

Es gibt in Deutschland nur drei Städte, in denen die Zahl der Taxis nicht durch eine Vergabe von Konzessionen gedeckelt ist: Berlin, Hamburg und Wiesbaden. In den Großstädten Berlin und Hamburg herrscht daher sehr starker Wettbewerb. Während in Essen ein Taxi 1.067 Einwohner versorgt und in Köln 860 Einwohner, sind es in Berlin nur 446 und in Hamburg 553 Einwohner je Taxi (Quelle: Strukturdaten auf bzp.org,). Der härtere Wettbewerb ermöglicht oft keinen auskömmlichen Verdienst. Fahrgäste erkennen das daran, dass die Fahrzeuge häufig älter und weniger gut gepflegt als im Bundesdurchschnitt. Die meisten eingesetzten Taxis und Mietwagen sind ca. zwei bis vier Jahre alt. Sie erfüllen damit die aktuellen Emissionsgrenzen.

Warum darf ich per Mitfahrgelegenheit Menschen befördern?

Bei einer Mitfahrgelegenheit bestimmt der anbietende Fahrer den Zeitpunkt und das Fahrtziel der Fahrt. Der Fahrgast passt sich dem an. Ein Beförderungsentgelt darf die Betriebskosten der Fahrt decken, aber nicht übersteigen. Wer mehr verlangt, handelt im Grunde nicht legal. Je nach Fahrzeugtyp können die Betriebskosten variieren (z. B. 0,15 – 0,35 Euro je Kilometer). Wer Personenbeförderung nicht „zum Eigenbedarf“, sondern mit Gewinnabsicht betreiben will, benötigt einen P-Schein.

Die Kosten hinter den Vorschriften des PBeFG

  • Anforderungen und Kosten für Taxi-/ Mietwagenunternehmer:
  • Das Fahrzeug muss angeschafft und versichert sein.
  • Das Fahrzeug benötigt eine jährlich zu erneuernde Zulassung als Mietwagen.

  • Bestandteile und Kosten für jeden Fahrer für den Personenbeförderungsschein:
  • Antragstellung bei der Behörde für P-Scheinprüfung/Ortskenntnisprüfung:
 ca. 40 Euro
  • Schulung für die Ortskenntnisprüfung:
 200 - 300 Euro
  • Prüfungsgebühr Ortskenntnisprüfung IHK: 57 Euro (in Frankfurt)
  • Ärztliches Attest: ca. 150 Euro
  • Behördliches Führungszeugnis: ca. 25 Euro
  • Insgesamt: ca. 525 Euro

  • Mietwagenkonzession beantragen bei der Straßenverkehrsbehörde: ca. 325 - 350 Euro
  • Sach- und Fachkundeprüfung ein Unternehmen führen zu können, bei der IHK: Prüfungsgebühr ca. 150 - 215 Euro (je Behörde unterschiedlich)
  • Behördliches Führungszeugnis: ca. 25 Euro
  • Antrag auf Auszug aus dem Gewerbezentralregister: 25 Euro
  • Zwangsmitgliedschaft bei der IHK: Jahresbeitrag: ca. 100 - 150 Euro (abhängig vom Gewinn des Unternehmers)
  • Steuerberaterkosten ca. 1.200 Euro
  • Anschaffungskosten: 20.000 - 40.000 Euro (je nach Fahrzeugtyp)
  • Fahrzeugversicherung: ca. 4.000 – 6.000 Euro Jahresgebühr bei neuen Mietwagen-/Taxifahrern (später kommt ein Schadensfreiheitsrabatt hinzu)
  • TÜV inkl. BU-Kraft-Abnahme: 120 Euro (jährliche Kosten)
  • Eichkosten für Wegstreckenzähler im Mietwagen: 60 Euro (jährliche Kosten)

  • Gesamtkosten im ersten Jahr: ca. 8.605 Euro (ohne Anschaffungskosten f. Fahrzeug)

Schwarzbuch Neue Mobilität

31. Juli 2019Taxi Deutschland: Uber befördert Fahrgäste ohne Genehmigung. Permanenter Verstoß gegen das Personenbeförderungsgesetz führt zu neuer Klage

(Frankfurt, 31. Juli 2019) Der amerikanische Konzern Uber verstößt weiterhin täglich gegen deutsche Gesetze und baut darauf sein Geschäftsmodell auf.

Entgegen den fortlaufend von Uber-Vertretern vorgebrachten Beteuerungen, sich an die Gesetze halten zu wollen, werden die deutschen Gesetze vorsätzlich ignoriert. Wenn ein Gesetzesverstoß publik wird, lehnt Uber jede Verantwortung ab und verweist auf die Subunternehmer. Mehrere Verfahren sind gerade anhängig, darunter Klagen in Köln und Düsseldorf. Wo auch immer Uber den Markt betritt, scheint es nicht möglich zu sein, dass dieser Markteintritt gesetzeskonform läuft. Fahrer, die als Mitarbeiter von Subunternehmern für Uber Fahrgäste befördern, sind nachweislich bis zu 70 Stunden pro Woche in der App angemeldet. Das ist ein klarer Verstoß gegen Arbeitsgesetze und ein erhebliches Risiko für die Sicherheit der Fahrgäste.

In Österreich wurde Uber gerade gerichtlich gestoppt

In Österreich hat die Taxizentrale 40100 am vergangenen Donnerstag eine einstweilige Verfügung beim Handelsgericht Wien erwirkt, nach der Uber „die Durchführung von Verkehrsdienstleistungen ohne Niederlassung und Gewerbeberechtigung untersagt“ wurde. Betroffen vom Verbot sind alle Dienste in Wien – also UberX, Green, Black und Van – sowie die Pilotphasen in Graz, Linz und Salzburg.

Neue Klage von Taxi Deutschland

Die Taxi Deutschland eG hat jetzt erneut eine Klage vor dem Landgericht Frankfurt eingereicht. Nach der erfolgreichen Klage aus dem Jahr 2015, mit der die Fahrvermittlung durch Uber an nicht ausgebildete Privatfahrer (UberPop) als Geschäftsmodell vom Oberlandesgericht Frankfurt gerichtlich untersagt wurde, erwartet Taxi Deutschland auch durch die erneute Klage eine gerichtliche Klärung im Sinne der Verbraucher. Dieter Schlenker, Vorstandsvorsitzender von Taxi Deutschland, sagt: „Uber bricht jeden Tag deutsche Gesetze, um sich einen Vorteil im Wettbewerb zu verschaffen. Tatsächlich hat Uber in Deutschland nicht einmal eine Genehmigung zur Personenbeförderung.“

Die Vorwürfe im Einzelnen:

-Uber hat keine Genehmigung zur Personenbeförderung:
Das über ihre App in einigen Städten Fahrten anbietende Unternehmen Uber B.V. (Sitz in Amsterdam) behauptet, nur als Vermittler und technischer Dienstleister tätig zu sein. Tatsächlich legt Uber aber den Fahrpreis fest und kassiert ihn auch. Dass Uber die Fahrten durch selbst nicht namentlich auftretende Subunternehmer ausführen lässt, ändert nichts daran, dass Uber selbst das Beförderungsunternehmen ist. Da Uber überhaupt keine Genehmigung zur Beförderung von Fahrgästen hat, verstößt Uber permanent gegen das Personenbeförderungsgesetz.

-Vermittlungstechnik fördert Verstöße durch die Subunternehmer und Fahrer:
Das Vermittlungssystem von Uber verhindert nicht, dass der Fahrer direkt von Uber Fahraufträge übermittelt bekommt. Zum Teil haben die Subunternehmer am Betriebssitz gar keine technischen Möglichkeiten zur Auftragsannahme und Weiterleitung an das Fahrzeug. Das Personenbeförderungsgesetz fordert allerdings, dass Fahraufträge am Firmensitz oder in der Privatwohnung des Mietwagenunternehmers eingehen müssen. Damit soll verhindert werden, dass private Mietwagen die Innenstädte verstopfen, während sie umherfahrend auf neue Aufträge warten.

-Uber vermittelt Aufträge an Unternehmer, die die Rückkehrpflicht missachten:
Aus allen Städten, in denen Uber Fahrten vermittelt, gibt es hinreichend Beweise dafür, dass die Subunternehmer von Uber sich nicht an die gesetzliche Rückkehrpflicht halten. Uber vermittelt dennoch weiter Aufträge an diese Unternehmer. Das Vermittlungssystem von Uber kennt den aktuellen Standort jedes Fahrzeuges durch die GPS-Funktion der App sehr genau und kann so auch erkennen und prüfen, ob das Fahrzeug nach Auftragsbeendigung zur Firmenzentrale zurückkehrt. Auch wenn die Fahrer sich nicht an die Rückkehrpflicht halten, vermittelt Uber weiter Fahraufträge an diese Fahrer. Uber macht sich damit der Beihilfe zur Verletzung der Rückkehrpflicht seiner Subunternehmer schuldig.

Die Taxi Deutschland eG will - im Interesse der ihr angeschlossenen Taxibetriebe - diese permanenten und systematischen Verstöße gegen das Personenbeförderungsgesetz durch die Uber B.V. nicht hinnehmen. Die Uber B.V. soll gerichtlich gezwungen werden, die gesetzlichen Vorschriften einzuhalten. Taxi Deutschland erwartet ein Urteil noch in diesem Jahr.

Über die Taxi Deutschland eG
Die Taxi Deutschland Servicegesellschaft für Taxizentralen eG ist ein genossenschaftlicher Zusammenschluss. Die Genossenschaft der Taxizentralen betreibt die App „Taxi Deutschland“, an die bereits rund 2.600 Städte und Gemeinden bundesweit angebunden sind, den „Taxi Messenger“ auf Facebook sowie die mobile Taxirufnummer 22456, die aus jedem Mobilfunknetz zur lokalen Taxizentrale verbindet. Vorstände sind Dieter Schlenker (Vorsitzender), Frank Kuhle, Hermann Waldner und Fred Buchholz.

Taxi Deutschland: Uber befördert Fahrgäste ohne Genehmigung

20. Februar 2019Taxi Deutschland warnt vor Aufhebung der Rückkehrpflicht für Mietwagen

(Frankfurt, 20. Februar 2019) Die Bundesregierung möchte die Personenbeförderung in Deutschland neu regeln. Unter anderem ist vorgesehen, die Rückkehrpflicht für Mietwagen aufzuheben.

Die Rückkehrpflicht für Mietwagen wurde 1982 eingeführt, um die Abgrenzung zwischen dem im öffentlichen Verkehrsinteresse liegenden Taxiverkehr und dem privaten Mietwagenverkehr zu verbessern. Zudem wollte man die vollen Innenstädte entlasten und ein Umherfahren der Mietwagen in der Wartezeit auf neue Beförderungsgäste vermeiden. Mit der Rückkehr zum Firmensitz nach Beendigung des Auftrages werden diese Fahrzeuge aus dem laufenden Verkehr genommen. Das ist sinnvoll, denn dadurch werden die Straßen entlastet. Nun soll die Rückkehrpflicht für Mietwagen aufgehoben werden und das Personenbeförderungsgesetz überarbeitet werden.

Dieter Schlenker, Vorstandsvorsitzender von Taxi Deutschland, gibt dazu folgendes Statement ab:

"Wir warnen vor einer Aufhebung der Rückkehrpflicht für Mietwagen. Die Rückkehrpflicht von Mietwagen führt nicht zu mehr Verkehr - auf Fahrgäste wartende und deshalb herumfahrende Mietwagen verstopfen die Innenstädte deutlich mehr", sagt Schlenker.

Auch die vorgesehene Reservierung bestimmter Bereiche, wie Flughäfen oder Bahnhöfe für Taxis, sieht Taxi Deutschland kritisch. "Das klappt schon heute nicht", so Schlenker, "in allen Städten, wo Uber mit Mietwagenunternehmen operiert, gibt es Beschwerden über auf Fahrgäste wartende Mietwagen, die gegen die Rückkehrpflicht verstoßen."

Taxis müssen heute an ausgewiesenen Haltplätzen stehen, wenn sie nicht gerade einen Beförderungsauftrag wahrnehmen oder von einem zurückkehren. "Eine Aufhebung der Rückkehrpflicht von Mietwagen benachteiligt die Taxis erheblich, denn die Mietwagen müssen dann keine Halteplätze anfahren", so Schlenker, "von einer Gleichbehandlung kann daher keine Rede sein."

Schlenker warnt auch vor dem dann nötig werdenden "Schutzmechanismus für den öffentlichen Personennahverkehr". Hier soll eine Genehmigung des Verkehrs mit Mietwagen verboten werden können, wenn die zuständige Verkehrsbehörde feststelle, dass durch den Mietwagenverkehr "einzelne ertragreiche Linien" von Bus und Bahn gefährdet würden. "Das schafft ein weiteres Bürokratiemonster, das im Alltag dann nicht funktionieren und durch Widerspruchsverfahren zum zahnlosen Tiger werden wird", sagt Schlenker voraus.

"Wer heute schon sehen möchte, wozu diese beabsichtigten Änderungen führen werden, kann sich gerne über die Zustände in amerikanischen Großstädten, wie New York oder Seattle, informieren", so Schlenker, "dort versucht man nun händeringend der Flut an Mietwagen Herr zu werden, die die Straßen verstopfen. Allein in New York sind heute schon 80.000 Uber-Fahrzeuge unterwegs, dazu kommen noch 23.000 Lyft-Fahrzeuge, die viele Meilen während der Suche nach Fahrgästen fahren und damit die Verkehrsbelastung in der Stadt massiv erhöht haben. Wir haben heute die Chance, die Verkehrsprobleme von morgen zu vermeiden. Mit der Abschaffung der Rückkehrpflicht für Mietwagen schaffen wir heute den Kollaps der Innenstädte von morgen."

Taxi Deutschland weist darauf hin, dass die Fahrdienste sich dort tummeln, wo der meiste Umsatz zu erwarten ist. "Das ist definitiv nicht die Kleinstadt oder das Dorf, den Umsatz macht man da, wo die meisten Menschen wohnen und arbeiten", erklärt Dieter Schlenker, "wer glaubt, dass die Mobilitätsanbieter aufs Land gehen und dort Krankentransporte und Seniorenmobilität anbieten wollen, der irrt".

"Die Digitalisierung wird als trojanisches Pferd genutzt", glaubt Schlenker, "man suggeriert der Politik, dass neue, innovative Lösungen und Bestellmöglichkeiten Verkehrsprobleme lösen können und stellt das Taxi-Gewerbe als die Droschkenkutscher von vorgestern dar. Tatsächlich haben wir bei Taxi Deutschland seit 2010 unsere eigene App, mit der die Beförderungsgäste ihr Taxi in ganz Deutschland bequem bestellen und bezahlen können. Damit sind wir Uber & Co. weit voraus. Mit dem Verweis auf die Digitalisierung lenken die Konzerne nur von den Auswirkungen der von ihnen gewünschten Änderungen ab."

Über die Taxi Deutschland eG
Die Taxi Deutschland Servicegesellschaft für Taxizentralen ist ein genossenschaftlicher Zusammenschluss. Die Genossenschaft der Taxizentralen betreibt die App "Taxi Deutschland", an die bereits rund 2.600 Städte und Gemeinden bundesweit angebunden sind, den "Taxi Messenger" auf Facebook sowie die mobile Taxirufnummer 22456, die aus jedem Mobilfunknetz zur lokalen Taxizentrale verbindet. Vorstände sind Dieter Schlenker (Vorsitzender), Frank Kuhle, Hermann Waldner und Fred Buchholz.

Taxi Deutschland warnt vor Aufhebung der Rückkehrpflicht für Mietwagen

23. November 2018Taxi Deutschland Statement zum Interview des FOCUS mit BM Andreas Scheuer

(Frankfurt, 23. November 2018) Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer beantwortete im Interview mit dem FOCUS (Ausgabe 47/18) zu den angeordneten Fahrverboten für Diesel-Pkw auch Fragen zur „neuen Mobilität“.

Minister Scheuer möchte mit Fahrdiensten und Pooling-Systemen auf dem Land ganz neue Möglichkeiten, gerade für ältere Bewohner, schaffen. Das sei eine Riesenchance, die man angehen wolle.

Dieter Schlenker, ehrenamtlicher Vorsitzender des Vorstands der Taxi Deutschland eG, erklärt dazu:

Grundsätzlich begrüßen wir die Absicht, die Mobilitätsangebote in Deutschland weiter zu entwickeln. Mobilität ist ein Grundrecht für alle. Wir haben aber starke Zweifel daran, dass die sogenannten neuen Mobilitätsdienstleister (wie z.B. Uber) den Mangel an Beförderungsmöglichkeiten in den ländlichen Regionen beheben können und wollen. Carsharing-Dienste und Vermittler von Mobilitätsdiensten meiden die einwohnerschwachen ländlichen Regionen und drängen sich in den ohnehin vom Verkehr belasteten Großstädten, weil dort einfach ein höherer Umsatz erwartet wird.

Wir haben heute die Situation, dass sich die Versorgung des öffentlichen Personennahverkehrs in ländlichen Regionen aufgrund zu geringer Nachfrage deutlich verschlechtert hat.

Allein die Taxibetriebe in ländlichen Regionen bieten mit ihrer 24stündigen Fahrbereitschaft und den Einsatz von Sammeltaxis, die oft als Kleinbusse mehrere Fahrgäste gemeinsam befördern, eine Möglichkeit, ohne eigenes Auto mobil zu sein. Hier fährt man sicher, komfortabel und ohne Umwege zum festen Preis.

Uber betont immer wieder kein Verkehrsunternehmen zu sein. Uber will nur die Leistungen von kleinen und mittelständischen Verkehrsunternehmen vermitteln und dabei bis zu 30% Provision abkassieren. Mit diesem Geschäftsmodell wird kein einziger Bürger befördert. Für die Beförderung braucht es Verkehrsunternehmen, die mit Personal und Fahrzeugen die Mobilität für den einzelnen Bürger sicherstellen.

Scheuer erklärte weiter, dass das Thema in dieser Legislaturperiode angegangen werde. Er sei gegen Verbote und Einschränkungen, er sei für Anreize. Man könne beim Thema Mobilität nicht einen Anbieter (gemeint ist Uber) ausschließen.

Dieter Schlenker erklärt dazu: Wir haben in Deutschland einen freien Markt, von dem niemand ausgeschlossen ist. Uber ist heute bereits als Fahrtenvermittler für Mietwagen in Düsseldorf, München und Berlin tätig. Ein Teil des Uber Angebotes wurde gerichtlich verboten, nachdem das bisherige Geschäftsmodell konsequent gegen deutsche Gesetze verstieß. Das hat nichts damit zu tun, einzelne Anbieter auszuschließen. Es war die folgerichtige Sanktion für ein unlauteres und nicht gesetzeskonformes Geschäftsmodell.

Das Personenbeförderungsgesetz dient den Fahrgästen und soll sie vor unfairen Geschäftspraktiken, unausgebildeten Fahrern und schlecht gewarteten Fahrzeugen schützen. Feste Tarife schützen vor überhöhten Preisen in Zeiten starker Nachfrage.

Wir sind für einen fairen Wettbewerb, der eine sichere und erschwingliche Beförderung für alle gewährleistet. Allerdings dürfen Gesetzesänderungen im Rahmen der Digitalisierung nicht zu Verschlechterungen des Verbraucherschutzes führen.

Taxi Deutschland Statement zum Interview des FOCUS mit BM Andreas Scheuer

25. September 2018RMV kooperiert mit Taxi Deutschland

Taxi ab sofort per RMV-App oder über die mobile Website bestellen / Fahrpreisberechnung inklusive / Kooperationsprojekt zwischen RMV und Taxi Deutschland

Der RMV geht mit seiner App einen weiteren Schritt in Richtung Mobilitätsplattform: Ab sofort können Fahrgäste im Ballungsraum Frankfurt Rhein-Main über die RMV-App und die mobile RMV-Website auch Taxis bestellen. Dafür kooperiert der Verkehrsverbund mit der Genossenschaft Taxi Deutschland, die Taxiunternehmer in der ganzen Bundesrepublik vertritt.

"Mobilität ist mehr als Bus und Bahn", sagt RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. "Wir wollen unseren Fahrgäste nahtlos von Tür zu Tür bringen und die ganze Reisekette aus einer Hand anbieten. Taxis sind gerade für die letzte Meile und in Randzeiten eine wichtige Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr. Die Zusammenarbeit mit Taxi Deutschland ist deshalb ein wichtiger Schritt für uns zu einer umfassenden Mobilitätsplattform."

"Taxi und ÖPNV ergänzen sich schon heute sinnvoll – insbesondere abseits der Hauptverkehrszeiten", sagt Dieter Schlenker, Vorsitzender der Genossenschaft Taxi Deutschland. "Gemeinsam möchten wir dabei den Kunden befördern und intelligente Mobilitätslösungen anbieten."

Mit dem neuen Service "Taxi Deutschland" können Kundinnen und Kunden auf das Angebot von Taxiunternehmen aus Frankfurt, Offenbach, Hanau, Wiesbaden, Mainz, Rüsselsheim, Darmstadt und Kronberg am Taunus zugreifen. Das passende Taxi lässt sich in der RMV-App im Seitenmenü unter ‚Parken, Verkehr & Freizeit > Taxi Deutschland' und über die mobile RMV-Website unter "Home" gleich auf mehreren Wegen bestellen: per Online-Eingabe, mit einem klassischen Anruf, bei dem nach Zustimmung die Standortdaten automatisch mit übermittelt werden oder ganz einfach, indem man ein Taxi aus der Karte auswählt. Zudem bietet der Dienst auch eine transparente und übersichtliche Fahrpreisberechnung.

Alle Informationen von Taxi Deutschland sowie die Standorte von Taxis und Taxiständen hat der RMV zudem in seinen multimodalen Kartendienst mit aufgenommen.

Hintergrund: Die RMV-App ist der Schlüssel zur umfassenden Mobilität im RMV-Gebiet. Sie kennt die schnellsten Verbindungen im RMV und darüber hinaus, informiert über etwaige Verspätungen und bietet einen schnellen und bargeldlosen Ticketverkauf sowohl für RMV-Fahrkarten als auch Fernverkehrstickets der Deutschen Bahn. Neben der Integration von Taxi Deutschland sind außerdem Informationen zu Carsharing und Leihfahrrädern enthalten.

Presse-Information: RMV kooperiert mit Taxi Deutschland

09. Juni 2016Taxi Deutschland gegen Uber: Uberpop erneut deutschlandweit verboten

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat heute im Berufungsverfahren geurteilt: Das Geschäftsmodell von Uberpop ist rechtswidrig.

Dieter Schlenker, Vorsitzender der Genossenschaft Taxi Deutschland, die die gleichnamige App betreibt, gab folgendes Statement ab:

„Wir freuen uns, wir haben heute Recht erhalten. Erneut wurde gerichtlich festgestellt, dass gleiches Recht für Klein- und Großunternehmen gilt.

Das Urteil kommt all jenen zugute, die sich schlecht allein gegen Großkonzerninteressen wehren können: Dies sind die rund 21.000 Kleinunternehmer, Mitarbeiter in 700 Taxizentralen und rund 255.000 Taxifahrer in Deutschland. Sie arbeiten in guten Jobs, verdienen Mindestlohn und erhalten soziale Sicherheit. Außerdem sind dies die Verbraucher. Denn das von Uber aus Gier missachtete Personenbeförderungsgesetz dient dem Verbraucherschutz.

Das heutige Urteil ist selbst wichtig für Bürger, die niemals Taxi fahren: Denn im Gegensatz zu internationalen Großkapitalunternehmen zahlt der deutsche Taxi- und Mietwagenmarkt jährlich fast 2 Milliarden Euro an Steuern, Abgaben und (Sozial-)Versicherungen.“

Uber kann nun noch Revision beantragen und die Rechtslage durch den Bundesgerichtshof beurteilen lassen.

Ubers rechtliche Probleme sind ein globales Phänomen – überall auf der Welt ist die Personenbeförderung reguliert. In vielen Ländern gehen Behörden und Gerichte gegen Uber vor, da das Unternehmen geltendes Recht ignoriert.

08. Juni 2016Facebook „Taxi Messenger“ von Taxi Deutschland

Aus Facebook per Messenger-Nachricht den Standort senden und damit ein Taxi bestellen? „Taxi Messenger“ (www.taxi-messenger.com) macht das ab sofort möglich. Dieser innovative Service ist in Deutschland einmalig und stammt wieder von den Taxizentralen. Sie hieven als Branchenvorreiter das bundesweite Dienstleistungsspektrum der Zentralen in Facebook.

Taxi Deutschland eG, die Genossenschaft der Taxizentralen, und taxi.eu, ein europaweiter Taxi-App-Service, stellen in einer Gemeinschaftsaktion den innovativen Bestellservice zur Verfügung. Die Kooperation ermöglicht eine kostenlose (ggf. fallen Verbindungskosten an) Taxibestellung über den Facebook-Account in ganz Deutschland.

Facebook bietet jetzt die Erreichbarkeit der deutschen Taxizentralen, ohne dass Nutzer überhaupt noch Rufnummern benötigen. Der „Taxi Messenger“ funktioniert vollautomatisch in fast 100 Städten im gesamten Bundesgebiet. Bei diesen landet die Bestellung vollautomatisch im Buchungssystem. Hinterlegt sind weitere rund 2.500 Städte und Gemeinden: Alle Orte mit über 5.000 Einwohnern in Deutschland sind enthalten. Ist eine Taxizentrale nicht an die Software angeschlossen, liefert der „Taxi Messenger“ die Telefonnummer der lokalen Taxizentrale.