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08.06.2016
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23. November 2018Taxi Deutschland Statement zum Interview des FOCUS mit BM Andreas Scheuer

(Frankfurt, 23. November 2018) Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer beantwortete im Interview mit dem FOCUS (Ausgabe 47/18) zu den angeordneten Fahrverboten für Diesel-Pkw auch Fragen zur „neuen Mobilität“.

Minister Scheuer möchte mit Fahrdiensten und Pooling-Systemen auf dem Land ganz neue Möglichkeiten, gerade für ältere Bewohner, schaffen. Das sei eine Riesenchance, die man angehen wolle.

Dieter Schlenker, ehrenamtlicher Vorsitzender des Vorstands der Taxi Deutschland eG, erklärt dazu:

Grundsätzlich begrüßen wir die Absicht, die Mobilitätsangebote in Deutschland weiter zu entwickeln. Mobilität ist ein Grundrecht für alle. Wir haben aber starke Zweifel daran, dass die sogenannten neuen Mobilitätsdienstleister (wie z.B. Uber) den Mangel an Beförderungsmöglichkeiten in den ländlichen Regionen beheben können und wollen. Carsharing-Dienste und Vermittler von Mobilitätsdiensten meiden die einwohnerschwachen ländlichen Regionen und drängen sich in den ohnehin vom Verkehr belasteten Großstädten, weil dort einfach ein höherer Umsatz erwartet wird.

Wir haben heute die Situation, dass sich die Versorgung des öffentlichen Personennahverkehrs in ländlichen Regionen aufgrund zu geringer Nachfrage deutlich verschlechtert hat.

Allein die Taxibetriebe in ländlichen Regionen bieten mit ihrer 24stündigen Fahrbereitschaft und den Einsatz von Sammeltaxis, die oft als Kleinbusse mehrere Fahrgäste gemeinsam befördern, eine Möglichkeit, ohne eigenes Auto mobil zu sein. Hier fährt man sicher, komfortabel und ohne Umwege zum festen Preis.

Uber betont immer wieder kein Verkehrsunternehmen zu sein. Uber will nur die Leistungen von kleinen und mittelständischen Verkehrsunternehmen vermitteln und dabei bis zu 30% Provision abkassieren. Mit diesem Geschäftsmodell wird kein einziger Bürger befördert. Für die Beförderung braucht es Verkehrsunternehmen, die mit Personal und Fahrzeugen die Mobilität für den einzelnen Bürger sicherstellen.

Scheuer erklärte weiter, dass das Thema in dieser Legislaturperiode angegangen werde. Er sei gegen Verbote und Einschränkungen, er sei für Anreize. Man könne beim Thema Mobilität nicht einen Anbieter (gemeint ist Uber) ausschließen.

Dieter Schlenker erklärt dazu: Wir haben in Deutschland einen freien Markt, von dem niemand ausgeschlossen ist. Uber ist heute bereits als Fahrtenvermittler für Mietwagen in Düsseldorf, München und Berlin tätig. Ein Teil des Uber Angebotes wurde gerichtlich verboten, nachdem das bisherige Geschäftsmodell konsequent gegen deutsche Gesetze verstieß. Das hat nichts damit zu tun, einzelne Anbieter auszuschließen. Es war die folgerichtige Sanktion für ein unlauteres und nicht gesetzeskonformes Geschäftsmodell.

Das Personenbeförderungsgesetz dient den Fahrgästen und soll sie vor unfairen Geschäftspraktiken, unausgebildeten Fahrern und schlecht gewarteten Fahrzeugen schützen. Feste Tarife schützen vor überhöhten Preisen in Zeiten starker Nachfrage.

Wir sind für einen fairen Wettbewerb, der eine sichere und erschwingliche Beförderung für alle gewährleistet. Allerdings dürfen Gesetzesänderungen im Rahmen der Digitalisierung nicht zu Verschlechterungen des Verbraucherschutzes führen.

Taxi Deutschland Statement zum Interview des FOCUS mit BM Andreas Scheuer

25. September 2018RMV kooperiert mit Taxi Deutschland

Taxi ab sofort per RMV-App oder über die mobile Website bestellen / Fahrpreisberechnung inklusive / Kooperationsprojekt zwischen RMV und Taxi Deutschland

Der RMV geht mit seiner App einen weiteren Schritt in Richtung Mobilitätsplattform: Ab sofort können Fahrgäste im Ballungsraum Frankfurt Rhein-Main über die RMV-App und die mobile RMV-Website auch Taxis bestellen. Dafür kooperiert der Verkehrsverbund mit der Genossenschaft Taxi Deutschland, die Taxiunternehmer in der ganzen Bundesrepublik vertritt.

"Mobilität ist mehr als Bus und Bahn", sagt RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. "Wir wollen unseren Fahrgäste nahtlos von Tür zu Tür bringen und die ganze Reisekette aus einer Hand anbieten. Taxis sind gerade für die letzte Meile und in Randzeiten eine wichtige Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr. Die Zusammenarbeit mit Taxi Deutschland ist deshalb ein wichtiger Schritt für uns zu einer umfassenden Mobilitätsplattform."

"Taxi und ÖPNV ergänzen sich schon heute sinnvoll – insbesondere abseits der Hauptverkehrszeiten", sagt Dieter Schlenker, Vorsitzender der Genossenschaft Taxi Deutschland. "Gemeinsam möchten wir dabei den Kunden befördern und intelligente Mobilitätslösungen anbieten."

Mit dem neuen Service "Taxi Deutschland" können Kundinnen und Kunden auf das Angebot von Taxiunternehmen aus Frankfurt, Offenbach, Hanau, Wiesbaden, Mainz, Rüsselsheim, Darmstadt und Kronberg am Taunus zugreifen. Das passende Taxi lässt sich in der RMV-App im Seitenmenü unter ‚Parken, Verkehr & Freizeit > Taxi Deutschland' und über die mobile RMV-Website unter "Home" gleich auf mehreren Wegen bestellen: per Online-Eingabe, mit einem klassischen Anruf, bei dem nach Zustimmung die Standortdaten automatisch mit übermittelt werden oder ganz einfach, indem man ein Taxi aus der Karte auswählt. Zudem bietet der Dienst auch eine transparente und übersichtliche Fahrpreisberechnung.

Alle Informationen von Taxi Deutschland sowie die Standorte von Taxis und Taxiständen hat der RMV zudem in seinen multimodalen Kartendienst mit aufgenommen.

Hintergrund: Die RMV-App ist der Schlüssel zur umfassenden Mobilität im RMV-Gebiet. Sie kennt die schnellsten Verbindungen im RMV und darüber hinaus, informiert über etwaige Verspätungen und bietet einen schnellen und bargeldlosen Ticketverkauf sowohl für RMV-Fahrkarten als auch Fernverkehrstickets der Deutschen Bahn. Neben der Integration von Taxi Deutschland sind außerdem Informationen zu Carsharing und Leihfahrrädern enthalten.

Presse-Information: RMV kooperiert mit Taxi Deutschland

09. Juni 2016Taxi Deutschland gegen Uber: Uberpop erneut deutschlandweit verboten

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat heute im Berufungsverfahren geurteilt: Das Geschäftsmodell von Uberpop ist rechtswidrig.

Dieter Schlenker, Vorsitzender der Genossenschaft Taxi Deutschland, die die gleichnamige App betreibt, gab folgendes Statement ab:

„Wir freuen uns, wir haben heute Recht erhalten. Erneut wurde gerichtlich festgestellt, dass gleiches Recht für Klein- und Großunternehmen gilt.

Das Urteil kommt all jenen zugute, die sich schlecht allein gegen Großkonzerninteressen wehren können: Dies sind die rund 21.000 Kleinunternehmer, Mitarbeiter in 700 Taxizentralen und rund 255.000 Taxifahrer in Deutschland. Sie arbeiten in guten Jobs, verdienen Mindestlohn und erhalten soziale Sicherheit. Außerdem sind dies die Verbraucher. Denn das von Uber aus Gier missachtete Personenbeförderungsgesetz dient dem Verbraucherschutz.

Das heutige Urteil ist selbst wichtig für Bürger, die niemals Taxi fahren: Denn im Gegensatz zu internationalen Großkapitalunternehmen zahlt der deutsche Taxi- und Mietwagenmarkt jährlich fast 2 Milliarden Euro an Steuern, Abgaben und (Sozial-)Versicherungen.“

Uber kann nun noch Revision beantragen und die Rechtslage durch den Bundesgerichtshof beurteilen lassen.

Ubers rechtliche Probleme sind ein globales Phänomen – überall auf der Welt ist die Personenbeförderung reguliert. In vielen Ländern gehen Behörden und Gerichte gegen Uber vor, da das Unternehmen geltendes Recht ignoriert.

08. Juni 2016Facebook „Taxi Messenger“ von Taxi Deutschland

Aus Facebook per Messenger-Nachricht den Standort senden und damit ein Taxi bestellen? „Taxi Messenger“ (www.taxi-messenger.com) macht das ab sofort möglich. Dieser innovative Service ist in Deutschland einmalig und stammt wieder von den Taxizentralen. Sie hieven als Branchenvorreiter das bundesweite Dienstleistungsspektrum der Zentralen in Facebook.

Taxi Deutschland eG, die Genossenschaft der Taxizentralen, und taxi.eu, ein europaweiter Taxi-App-Service, stellen in einer Gemeinschaftsaktion den innovativen Bestellservice zur Verfügung. Die Kooperation ermöglicht eine kostenlose (ggf. fallen Verbindungskosten an) Taxibestellung über den Facebook-Account in ganz Deutschland.

Facebook bietet jetzt die Erreichbarkeit der deutschen Taxizentralen, ohne dass Nutzer überhaupt noch Rufnummern benötigen. Der „Taxi Messenger“ funktioniert vollautomatisch in fast 100 Städten im gesamten Bundesgebiet. Bei diesen landet die Bestellung vollautomatisch im Buchungssystem. Hinterlegt sind weitere rund 2.500 Städte und Gemeinden: Alle Orte mit über 5.000 Einwohnern in Deutschland sind enthalten. Ist eine Taxizentrale nicht an die Software angeschlossen, liefert der „Taxi Messenger“ die Telefonnummer der lokalen Taxizentrale.